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Update: Corona-Hilfe: Kredite für Unternehmen

Das KfW-Sonderprogramm (037/047) für Corona-geschädigte Unternehmen ist mittlerweile öffentlich und auf der KfW-Seite zu finden, das Programm-Merkblatt ist beigefügt.

Die maximal möglichen Kreditbeträge sind an den Jahresumsatz (2019), die Lohnkosten 2019 (2fache) und den Liquiditätsbedarf (der nächsten 18 Monate) gebunden. Bei Kreditbeträgen bis 3 Mio.€ übernimmt die KfW die Risikoprüfung des Finanzierungspartners Hausbank (modifizierter Fast Track) und für KMU wird den Hausbanken eine 90%ige Haftungsfreistellung gewährt.

https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html

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Für Kleinstunternehmer*innen bis max 10 Beschäftigte, Angehörige der Freien Berufe und Soloselbständige legt der Bund ebenfalls ein Soforthilfe-Zuschussprogramm auf. Folgende Eckpunkte wurden vom Bundeskabinett beschlossen:

  • Bis 9.000 Euro Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 5 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente)
  • Bis 15.000 Euro Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 10 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente)
  • Verwendungszweck: Zuschuss zur Sicherung der wirtschaftlichen Existenz der Antragsteller und zur Überbrückung von akuten Liquiditätsengpässen, u.a. durchlaufende Betriebskosten wie Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten u.ä. in Folge der Corona-Krise

Das Antrags- und Abwicklungsverfahren wird einfach gestaltet: Anträge sollen per mail an einen Funktionspostkorb in der IB.SH gesendet werden, der Antrag ist gleichzeitig ein Auszahlungsantrag, Abstellen auf Selbsterklärungen der Antragsteller, etc.

https://www.ib-sh.de/infoseite/corona-beratung-fuer-unternehmen/