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Landesregierung, Förderbanken und MBG starten Stabilitäts-Initiative für den Mittelstand

Die Landesregierung und die Förderinstitute des Landes stärken mittelständischen Unternehmen in der Corona-Krise den Rücken: Um den Zugang zu Finanzierungsmitteln zu erleichtern, haben die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH), die Bürgschaftsbank und die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft (MBG) ihre Angebote auf die aktuellen Bedarfslagen der Unternehmen neu ausgerichtet und eine Hotline mit konkreten Ansprechpartnern für die Betriebe eingerichtet. Das gaben heute in Kiel Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz, Finanzministerin Monika Heinold und der IB.SH-Vorstandsvorsitzende Erk Westermann-Lammers bekannt.

Nach den Worten von Buchholz ist aktuell vor allem das Darlehensprogramm „IB.SH Mittelstandskredit“ das zentrale Angebot an Unternehmen in Liquiditätsschwierigkeiten. „Das Land übernimmt im Rahmen dieses Programms für die von der Investitionsbank zugesagten Darlehen Garantien und ermöglicht damit die Liquiditätsversorgung auch von bonitätsschwächeren Betrieben“, so Buchholz. Zudem habe er sich mit der Finanzministerin darauf verständigt, den vom Land garantierten Rahmen von fünf auf zehn Millionen Euro zu verdoppeln.

„Damit haben wir einen satten Puffer geschaffen, um die Liquiditätsversorgung für kleine und mittlere Betriebe bis auf Weiteres abzusichern“, so Buchholz. Mit dieser „Schleswig-Holstein-Finanzierungsinitiative für Stabilität“ solle vor allem gewährleistet werden, dass den Betrieben ein schneller und einfacher Finanzierungszugang erhalten bleibt. Notwendig dafür sei eine ausreichende Eigenkapitalbasis der Unternehmen. Dies könne im Rahmen der Initiative durch die Beisteuerung einer stillen Beteiligung sichergestellt werden.

https://wimikiel.com/2020/03/13/landesregierung-und-foerderbanken-starten-stabilitaets-initiative-fuer-den-mittelstand/